12. November 2003

Sozialpsychiatrische Dienste nicht gerettet

München - Entgegen anderslautenden Meldungen ist die finanzielle Krise der Sozialpsychiatrischen Dienste in Bayern nicht gelöst. Aufgabe der Dienste ist die ambulante Versorgung chronisch psychisch kranker Menschen. Die Finanzierungskrise war entstanden, weil sich die Krankenkassen Anfang 2003 aus der Mitfinanzierung zurückgezogen hatten. Nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern, in der 86 Sozialpsychiatrische Dienste zusammengeschlossen sind, kann der in der letzte Woche mit den Krankenkassen geschlossene Rahmenvertrag zur Umsetzung der Soziotherapie die Dienste finanziell nicht sichern. Meldung downloaden (.pdf)




07. November 2003

Verbände der Freien Wohlfahrtspflege warnen vor weiteren Einsparungen: Soziales Netz bereits jetzt vor der Zerreisprobe

Nürnberg - Vor der massiven Gefährdung des gesamten Netzwerkes sozialer Leistungen in Bayern haben die Verbände der Freien in einem Brief an den Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern gewarnt. Zwar würden die Bemühungen um eine Konsolidierung des Staatshaushaltes begrüßt. "Es ist jedoch unvorstellbar, dass eine solche Konsequenz in den Entscheidungen der Staatsregierung bewusst und absichtlich in Kauf genommen wird." In seiner Regierungserklärung am vergangenen Donnerstag hatte Edmund Stoiber unter anderem Kürzungen bei den freiwilligen und den gesetzlichen Leistungen im zweistelligen Prozentbereich angekündigt. Meldung downloaden (.pdf)




01. Oktober 2003

Sozial auf der ConSozial: Die Diakonie präsentiert ihre Leistungen.

Gemeinschaftsstand der Diakonie auf der Nürnberger Sozialmesse Am 22. und 23. Oktober 2003 stellt sich die Diakonie auf der ConSozial im Nürnberger Messezentrum mit einem Gemeinschaftsstand vor (Halle 12.0, Standnummer 824). Auf Deutschlands größter Fachmesse für den Sozialmarkt sind in diesem Jahr über 260 Aussteller vertreten. Meldung downloaden (.pdf)




13. Mai 2003

Ausbildung in der Altenpflege: Trotz kontraproduktiver Entscheidung der Staatsregierung wollen die Wohlfahrtsverbände so viele Ausbildungsplätze wie möglich zur Verfügung stellen.

Nürnberg/München - Nach der Entscheidung der Staatsregierung gegen eine Umlage zur Finanzierung der Altenpflegeausbildung sehen sich die Wohlfahrtsverbände in Bayern vor eine schwierige Situation gestellt. Dr. Ludwig Markert, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern und Vorsitzender der Landesarbeitgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) in Bayern: "Angesichts der demographischen Entwicklung und der bereits jetzt herrschenden Personalknappheit benötigen wir dringend Nachwuchs für die Pflege. Ob wir dem Bedarf entsprechend werden ausbilden können, ist nun aber unsicherer denn je." Meldung downloaden (.pdf)




10. April 2003

Die Situation spitzt sich zu: Wohlfahrtspflege in Bayern zieht ein Jahr nach der ersten bayerischen Armutskonferenz Bilanz

Nürnberg - Ein Jahr nach der ersten bayerischen Armutskonferenz, die am 11. April 2002 in München stattfand, hat die Wohlfahrtspflege in Bayern jetzt eine ernüchternde Bilanz gezogen. Der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern und derzeitiger Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freier Wohlfahrtspflege in Bayern. Dr. Ludwig Markert: "Die Situation in Bayern hat sich eher verschärft als verbessert - die Bedrohung durch Armut wächst. Meldung downloaden (.pdf)




04. April 2003

Alter braucht Jugend: Wohlfahrt fürchtet um Zukunft der Altenpflegeausbildung

Nürnberg - Die Gewinnung von Auszubildenden für die Altenpflege ist derzeit akut gefährdet. Trotz der seit Anfang des Jahres bundeinheitlich geregelten Ausbildung für Altenpflege und Altenpflegerinnen ist die Zukunft des kommenden Ausbildungsjahrgangs in Bayern mehr als ungewiss. Zwar gibt es nach Aussagen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) genug Nachfragen. Schulen und Einrichtungen können bislang jedoch keine Zusicherungen für den Ausbildungsjahrgang 2003 machen, der im Herbst beginnen soll. Meldung downloaden (.pdf)




11. März 2003

Gut drauf statt Null Bock: Freizeitangebote der Wohlfahrtsverbände zentrales Arbeitsfeld im Interesse armer Kinder und Jugendlicher

Nürnberg/München - Über 10.000 Kinder sind jährlich bei den Freizeiten der großen Wohlfahrtsverbände Bayerns dabei. Insgesamt verbringen sie damit knapp 150.000 Aufenthaltstage bei einem Freizeitangebot, das sich insbesondere an Kinder und Jugendliche aus Familien in belasteten Lebenssituationen wendet. Die Trends, aber auch die Probleme dieses wenig bekannten Arbeitsfeldes wurden auf dem Fachgespräch "Kinder und Jugenderholung" der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) diskutiert, das heute in München stattfand. Meldung downloaden (.pdf)