Freie Wohlfahrtspflege Bayern

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Bayern sind als Landesarbeitsgemenschaft zusammen geschlossen. Im Januar 2013 wurde die ehemalige Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) in Freie Wohlfahrtspflege Bayern umbenannt.

 

Die Freie Wohlfahrtspflege Bayern unterstützt ihre Mitglieder durch Koordination und Absprachen bei der Realisierung ihrer Ziele. Die strategische Abstimmung geschieht im Vorstand und Geschäftsführenden Ausschuss. Auf der Fachebene werden die Themen von den Fach- und Teilbereichen bearbeitet.

Aktuelles aus der Freien Wohlfahrtspflege Bayern

27. Juli 2016

Einmal arm, immer arm? - Armut darf sich nicht verfestigen!

8. Bayerische Armutskonferenz der Freien Wohlfahrtspflege Bayern am 27. Juli 2016 in München

Armut ist auch im reichen Bayern Realität – für rund 1,7 Millionen Menschen. Wer sich einmal in der „Armutsfalle“ befindet, kommt meist nur schwer oder gar nicht mehr aus ihr heraus. Besonders betroffen sind Familien mit mehreren Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationshintergrund.

Es ist keine Anmeldung mehr möglich.

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25. Juli 2016

Das Hospiz- und Palliativgesetz - Regelungsinhalte; Chancen und Risiken für Patienten und Versorger in Bayern

Kooperationsveranstaltung der Hanns Seidel Stiftung mit BHPB/ BHPV am 25. Juli 2016 in München

Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz hat der Bundesgesetzgeber die Weichen für eine deutliche Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung gestellt, die es nun für Bayern zu erkennen und zu nutzen gilt. Dabei ist die enge Abstimmung aller Akteure im Gesundheitswesen notwendig, wenn es gelingen soll, die Bedürfnisse der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen optimal zu erfüllen und dafür gewachsene Strukturen ressourcenschonend weiter zu entwickeln.

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20. Juli 2016

Landesresozialisierungsgesetz - auch für Bayern?

Fachtagung in Nürnberg
Vorstellung und Diskussion des Entwurfes für ein Landesresozialisierungsgesetz

Vor fast 30 Jahren scheiterte aus fiskalischen Gründen der Versuch, ein Resozialisierungsgesetz zu beschließen. Mit einem Entwurf für ein Landesresozialisierungsgesetz wird die Diskussion um die gesetzliche Ausgestaltung von Resozialisierung wieder aufgenommen. Der Diskussionsentwurf wurde im vergangenen Jahr von einer Gruppe renommierter Kriminologen veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der Vollstreckung von nichtfreiheitsentziehenden – ambulanten - Sanktionen und der Durchführung von Maßnahmen zur Resozialisierung straffällig gewordener Menschen.

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15. Juni 2016

Von der Pflegestufe zum Pflegegrad - Das neue Begutachtungsassessment (NBA) in der Praxis

Fachtagungen in Regensburg am 15.06.2016

Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 01.01.2017 verändert sich das seit mehr als 20 Jahren praktizierte Pflegeeinstufungsverfahren grundlegend. Neben den Veränderungen der inhaltlichen Einschätzungssystematik ändert sich die Perspektive vom Hilfsbedarf hin zum Grad der Selbstständigkeit, Punktwerte lösen die Pflegeminuten ab und werden in eine neue Bewertungssystematik überführt. Sie lernen das neue Begutachtungssystem (NBA) mit seiner neuen Einschätzungssystematik kennen.


Die Materialien zur Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link: | mehr lesen?




01. Juni 2016

Wir brauchen ein Integrationsgesetz, das seinen Namen verdient!

Pressemitteilung der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, anlässlich der 1. Lesung des Integrationsgesetzes im Bayerischen Landtag am 01.06.2016.

München. "Wir brauchen ein Integrationsgesetz, das seinen Namen verdient!" Das fordert Margit Berndl, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, anlässlich der heutigen 1. Lesung des Integrationsgesetzes im Bayerischen Landtag. „Das vorliegende Bayerische Integrationsgesetz setzt einseitig auf das Fordern. Das Fördern kommt viel zu kurz. So wird die Integration eher erschwert“, kritisiert Berndl. Grundlage unseres Zusammenlebens sind selbstverständlich das Grundgesetz, die Bayerische Verfassung und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Ein friedliches Miteinander kann nur dann gelingen, wenn diese Werte von allen akzeptiert werden. Dafür braucht es nicht den umstrittenen Begriff der Leitkultur. Kultur differiert sowohl in Bayern als auch innerhalb Deutschlands und ist nicht statisch. Kultur ist einem ständigen Wandel unterworfen und lässt sich nicht im Rahmen eines Integrationsgesetzes in Stein meißeln, so die Argumentation der Freien Wohlfahrtspflege Bayern.

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